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Zu schön zum Gehen

Zu schön zum Gehen

Neun Hotels mit Sinn für außergewöhnliches Design

Pressemitteilung und Bilder zum Download.

Design wirkt. Oft noch bevor sich erklären lässt, warum. Räume können beruhigen, überraschen, inspirieren oder einfach das unmittelbare Gefühl vermitteln: Hier möchte ich sein. Und bleiben. Im Hotel wird Gestaltung zum Teil des Urlaubserlebnisses. Wo sich das Verweilen besonders lohnt? Diese neun Häuser zeigen, wie vielfältig gutes Design aussehen und sich anfühlen kann.

 

Ca’ dei Mongi, Gardasee, Venetien

Schönheit, die guttut
Weniger Perfektion, mehr Wohlgefühl: Im Ca’ dei Mongi oberhalb des Gardasees bestimmt Wabi-Sabi die Gestaltung der beiden historischen Rustici. Die japanische Philosophie findet Schönheit im Einfachen, Natürlichen und Unvollkommenen. Altes Holz, Naturstein, Beton und Stahl dürfen Patina entwickeln, während ruhige Farben, klare Formen und viel Licht Raum zum Durchatmen lassen. Gastgeber Daniela und Alv Kintscher haben das Hideaway selbst geplant, renoviert und eingerichtet. Ihr Konzept der „Healing Architecture“ denkt Gestaltung konsequent vom Wohlbefinden aus – und macht das Unperfekte perfekt.

www.cadeimongi.com

Hotel Lamm, Kastelruth, Südtirol

Gewachsenes neu gedacht
Seit 1670 gehört das Hotel Lamm zum historischen Kern von Kastelruth. Die ebenfalls im Dorf ansässigen Senoner Tammerle Architekten haben das gewachsene Haus umfassend neu gedacht. Historische Dachformen, Holzfassaden und traditionelle Materialien greifen die Architektur des Ortes auf und übersetzen sie in eine klare, zeitgemäße Formensprache. Innen treffen Eiche und Naturstein auf Möbel von Vitra & Tradition, HAY und Fermob. Der Clou liegt ganz oben: Der Sky Pool unter einem gläsernen, zu öffnenden Dach ist einem typischen Südtiroler Heustadel nachempfunden. So sieht zeitgenössische Architektur aus, die ihre Wurzeln nicht vergisst. 

www.lamm-hotel.it

Muchele Boutique Hotel, Burgstall bei Meran, Südtirol

Design, das Farbe bekennt
Im Boutique Hotel Muchele bei Meran haben die Schwestern Martina, Priska und Anna Ganthaler ihre Liebe zu Design zum Konzept gemacht. Eine besondere Rolle spielt dabei Moroso: Seit einem Besuch im Showroom des italienischen Möbelherstellers im Jahr 2012 verbindet die Familie eine enge Beziehung mit dem Label. Klare Architektur, Porphyr und Kastanienholz treffen im Hotel auf farbenfrohe Moroso-Stücke. Viele davon stammen aus der Feder der spanischen Star-Designerin Patricia Urquiola. Sie legte auch bei der Gestaltung der Moroso Penthouses Hand an. Hier wohnen Gäste inmitten ihrer Möbelentwürfe und genießen eine private Dachterrasse samt Whirlpool. Und wer sich in ein Möbelstück verliebt, kann es sogar kaufen. Urlaub wie im Design-Showroom, nur wesentlich gemütlicher. 

www.muchele.com

Sensoria Dolomites, Seis am Schlern, Südtirol

Design liegt in der Luft
Weniger Ablenkung schärft die Wahrnehmung: Im Sensoria Dolomites trifft Natur auf eine japanisch inspirierte Ästhetik. Filigrane Holzkonstruktionen, klare Formen, zurückhaltende Farben und bewusst gesetztes Licht schaffen Räume, die Ruhe ausstrahlen und den Blick auf den Schlern lenken. Doch Gestaltung spricht hier weit mehr als das Auge an: Im Badehaus aus heimischer Bergfichte begleiten Naturklänge die Entspannung, für jede Zimmerkategorie wurde ein eigener Duft entwickelt. Gastgeberin Lea Oberhofer setzt zudem auf Kunst. Werke von Peter Senoner, Caroline Comploi und Soichiro Kanai finden sich im Haus. Bei gemeinsamen Atelierbesuchen lernen Gäste einige der Künstler persönlich kennen. Schönes für alle Sinne. 

www.sensoriadolomites.com

Hotel Bella Vista, Trafoi am Ortler, Südtirol

Matteo Thun baut ein Nest
Wo Natur die Hauptrolle spielt, kann sich Architektur zurücknehmen. Für die Erweiterung des Hotel Bella Vista am Ortler setzte Stararchitekt Matteo Thun auf eine leichte Holzkonstruktion und klare Formen. 24 neue Suiten mit großen Panoramafenstern holen die imposante Bergwelt ins Zimmer. Thuns Idee dahinter: ein „Nest in den Bergen“, das Geborgenheit schenkt und zugleich den Blick für die Schönheit der Umgebung öffnet. Interior Designerin Christina Biasi von Berg führt diesen Gedanken mit heimischen Hölzern, Naturstein und einer bewusst reduzierten Gestaltung fort. Auch der neue Natura Spa gehört zum Konzept: Sein Infinity Pool schwebt über dem Trafoi Canyon und bietet pures Gipfelpanorama. Rückzug mit großem Bergkino. Drinnen wie draußen. 

www.hotel-bella-vista.com


Milla Montis, Meransen, Südtirol

Hier standen Heugabeln Modell
Ursprüngliches, neu interpretiert. Nach diesem Prinzip schufen die Gastgeber Franziska und Roland Oberhofer gemeinsam mit dem international renommierten Architekten Peter Pichler das Milla Montis. Die gezackte Silhouette greift die Gipfel der Dolomiten und die Dachformen der umliegenden Häuser auf. Markante Fassadenelemente erinnern an die Heugabeln der Südtiroler Bauern. Innen wird die Verbindung zur Heimat mit Lodenstoffen, Eschenböden und handgeblasenen Gläsern weitergeführt. Klare Formen und eine reduzierte Gestaltung bringen Ruhe in die Räume. Große Fenster geben der Landschaft das letzte Wort.

www.hotel-milla-montis.com 
 


Parkhotel Holzner, Oberbozen, Südtirol

Alt und Neu vereint
Das historische Jugendstilhaus von 1908 ist bis heute der Blickfang des Parkhotel Holzner auf dem Ritten, oberhalb von Bozen. Bei der Erweiterung durch das Südtiroler Architektenduo bergmeisterwolf sollte das auch so bleiben. Der neue Flügel mit den Eden-Suiten setzt mit klaren Linien und Sichtbeton einen modernen Kontrast, nimmt sich architektonisch jedoch bewusst zurück und fügt sich in den Park und die umgebende Landschaft ein. So bilden Bestand und Neubau trotz ihrer unterschiedlichen Formensprache eine Einheit. Im Haupthaus erzählen originale Thonet-Stühle, Jugendstilleuchten und historische Möbel von den Anfängen. Alt darf hier alt sein. Und Neu ganz selbstverständlich neu.

www.parkhotel-holzner.com

AMRAI, Schruns, Vorarlberg

Vom Tal ins Detail
Wie lassen sich die Traditionen des Montafons weiterdenken? Im AMRAI entwickelten die Vorarlberger Architekten Lukas Schädler und Florian Häusler eine puristische und zugleich warme Gestaltungssprache. Hier treffen Holz und Stein auf Glas und Kupfer. Florale Muster greifen Motive der lokalen Tracht auf. Selbst heimische Schafwolle wird zum Gestaltungselement und macht die Verbindung zur Region für Gäste fühlbar. Besonders eindrucksvoll zeigt sich ihre Idee in den beiden Spa-Welten: Im Stólla Spa erinnert warm schimmerndes Kupfer an die Bergbaugeschichte. Das helle Maisäß Spa interpretiert mit Fichtenholz, viel Licht und luftigen Räumen die traditionellen Zwischenstationen zwischen Tal und Hochalpe. Das Ergebnis ist ein Stück Montafon, übersetzt in moderne Räume.  
 

www.amrai.at 

 

OLM Nature Escape, Ahrntal, Südtirol

Ein Mühlstein als Inspiration
Eigentlich sollte das OLM ein alpines Chaletdorf werden. Doch ein alter Mühlstein brachte Architekt Andreas Gruber auf eine andere Idee. Inspiriert von seiner runden Form entwarf er im Ahrntaler Ort Kematen einen zweigeschossigen Ring, der sich nahtlos in die Landschaft einfügt. In seiner Mitte liegt ein geschützter, begrünter Innenhof, der Ruhe schafft und zugleich Raum für Begegnungen bietet. Nach außen öffnen große Glasflächen die Apart-Suiten zur Bergwelt. Heimisches Lärchenholz bestimmt das Interieur, ein Teil der Möbel wurde eigens von einem örtlichen Tischler gefertigt. Das OLM beweist: Auch ein Mühlstein zieht manchmal architektonisch seine Kreise. 

www.olm.it

Weitere Auskünfte


Laura Nöß
Mobil: +49 (0) 163 081 63 54
E-Mail: noess@girasole-pr.de