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Warum verreisen wir? Um Erholung zu finden. Doch immer öfter steckt mehr dahinter. Wir suchen Antworten, wollen durchatmen, Wohlfühltemperaturen genießen oder einfach staunen. Die neuen Reisetrends Whycation, Coolcation, Noctourism und Hushpitality zeigen, wie stark sich unser Reiseverhalten verändert. Sinnsuche ersetzt Routine, Sommerfrische schlägt Hitzestress, die Nacht wird zur Erlebniswelt und Stille siegt über digitales Dauerrauschen. In Tirol, Südtirol und den italienischen Alpen setzen Vorreiter diese Entwicklungen bereits um, ob Sinn-Refugium, Coolcation-Hotspot, Sternendorf, Bergbauernhof oder Adults-Only-Hideaway. Dieser Überblick liefert angesagte Adressen.

Whycation: Reisen mit Sinn, Haltung und innerem Kompass
Whycation beginnt dort, wo Urlaub mehr ist als Erholung. Viele wollen verstehen, was ihnen guttut und wohin sie möchten – im Leben, nicht nur auf der Landkarte. Im Posthotel Achenkirch am Achensee in Tirol lebt Gastgeber Karl C. Reiter diesen Ansatz, der Sinnsuche als ersten Schritt zu sich selbst versteht. Wofür lebe ich? Wie gestalte ich meinen Lebensstil? Diesen Fragen geht Reiter in regelmäßigen Impulsvorträgen nach – Fragen, die er sich als ausgebildeter Logotherapeut selbst gestellt hat. Unterstützt wird er dabei von Christoph Schlick. Der ehemalige Benediktinermönch und Leiter des sinnZENTRUMs in Salzburg schafft neue Denkräume. Monatlich referiert er zu Themen wie „Kennen Sie Ihr Potenzial?“ oder „Wie leben Sie Erfüllung?“ Ein Retreat-Urlaub im Posthotel Achenkirch ist eine Reise zu mehr Klarheit und Kraft. Auch das am 31. Januar 2026 eröffnende Longevity Lab verbindet uVida- und InBody-Analysen, Biohacking und mentale Sinnarbeit. Ziel ist nicht Selbstoptimierung, sondern ein Wieder-in-den-Flow-Kommen, sich gut zu fühlen im eigenen Leben. Das neue Lab fügt sich organisch in das bewährte Gesundheitskonzept des Hauses ein, das seit Jahrzehnten TCM, Ayurveda und achtsame Bewegung vereint. Ein interdisziplinäres Team – von Dr. Hu Ji über Shaolin-Meister Liang bis zu Ayurveda- und Ernährungsexpert:innen – begleitet Gäste auf dem Weg zu Haltung, neuer Perspektive und innerem Kompass. Whycation zeigt: Sinn entsteht nicht auf Knopfdruck, sondern an Orten, die Mut, Tiefe und echte Fragen zulassen. www.posthotel.at

Coolcation: Immer schön kühl bleiben!
Die Sommer werden heißer, die Sehnsucht nach Abkühlung größer. Coolcation heißt der Trend für alle, die auch bei hohen Temperaturen durchatmen und aktiv bleiben wollen. Livigno, auf 1.816 Metern und als „Klein-Tibet“ der Lombardei bekannt, ist der Ort, an dem Coolcation schon immer gelebt wird. Das besondere Mikroklima der Region sorgt für frische Bergluft und angenehm milde Tage – ein Geschenk, wenn unten im Tal flirrende Hitze steht. Inmitten dieser Landschaft führt Familie Giacomelli die LungoLivigno-Hotels, eine kleine Kollektion aus drei sehr unterschiedlichen Häusern. Das stilvoll elegante Lac Salin Spa & Mountain Resort punktet mit Ruhe, einem 1.200 Quadratmeter großen Alpine-Spa sowie einer Kräuterapotheke für Anwendungen mit alpinen Heilpflanzen. Im Winter ergänzt die „Snow SPA Experience“ das Spa-Angebot: Nach Sauna oder Dampfbad geht es direkt in den Schnee oder in den heißen Outdoor-Jacuzzi – ein bewusstes Wechselspiel aus Wärme und Kälte. Sportliche, umweltbewusste Gäste fühlen sich in der Montivas Lodge wohl und finden in ihr ein nachhaltiges Basecamp für Biketouren oder Bergwanderungen. Mit dem Concordia zogen Design, erlesene Kulinarik und urbane Lebendigkeit ins Zentrum von Livigno ein. Kulinarisch setzt Küchenchef Andrea Fugnanesi Akzente, indem er klassische alpine Gerichte modern interpretiert. Der einstige Sieger von „Top Chef Italia“ zeichnet für mehrere Restaurants der Gruppe verantwortlich. Darunter findet sich auch die Stua da Legn im Lac Salin, das erste vegetarisch-vegane Fine-Dining-Restaurant der Region. Was ist heute noch angesagter als ein Hotspot? Ein alpiner „Coolspot“ wie Livigno! www.lungolivigno.com

Noctourism: Die Nacht ist nicht zum Schlafen da
Wenn die Dunkelheit ins Zentrum des Reisens rückt, spricht man von Noctourism. Der Trend verwandelt die Nacht in eine Bühne der Stille und des Staunens. Orte mit geringer Lichtverschmutzung gelten bei Noctouristen als Sehnsuchtsziele, denn sie ermöglichen, was vielerorts verloren ist: einen freien Blick auf funkelnde Sterne am pechschwarzen Firmament. Im Eggental wird dieses Erlebnis auf besondere Weise lebendig. Die Orte Steinegg und Gummer gehören zur Gemeinde Karneid, dem ersten europäischen Sternendorf. Der Nachthimmel über den beiden Dörfern gilt als einer der schönsten Europas. Nur 20 Minuten von Bozen entfernt liegt hier, auf 820 Metern, die einzige Sternwarte Südtirols. Dort zeigt die Amateurastronomin Stephanie Wolters Gästen mit hochsensiblen Teleskopen Galaxien, die dem bloßen Auge verborgen bleiben. Magisch sind auch die geführten Nachtwanderungen, Vollmond-Erlebnisse und kulinarischen Events unter freiem Sternenhimmel. Und wer es richtig stilecht mag, übernachtet in einem maßstabsgetreuen Nachbau der Apollo 11 im Anbau des Hotels Oberwirt in Steinegg. Eine Nacht in der Raumkapsel weckt Erinnerungen an die erste Mondlandung und an ihre Helden Neil Armstrong und Buzz Aldrin. Es ist eben nur ein kleiner Schritt ins Eggental und ein großer Sprung für alle, die das dunkle Universum neu entdecken möchten. www.eggental.com

Hushpitality – Part 1: Wo Stille die beste Gastgeberin ist
Es gibt sie, diese Plätze, an denen die Ruhe einen findet. Orte, die nichts erklären müssen, weil sie schon beim Ankommen leiser machen. Hier herrscht weniger Reiz, mehr Stille; weniger Druck, mehr Atem. Es ist der wohltuende Pausenraum im Dauerrauschen des Alltags, genau das meint Hushpitality. Im Mühlwalder Tal, einem abgelegenen Seitental des Südtiroler Ahrntals, beginnt Hushpitality schon bei der Anreise. Nach der Fahrt durch dichte Wälder, vorbei an mächtigen Felsen und rauschenden Wasserfällen, taucht irgendwann das Mountain House Ebner auf. Der alte Bergbauernhof aus dem 18. Jahrhundert wurde so behutsam ins Heute geholt, dass seine alten Hölzer weitererzählen dürfen. Drei Jahrhunderte haben Spuren hinterlassen, die man sieht und spürt. Genau das macht dieses Refugium auf 1.300 Metern so besonders. Hier oben gibt es kein Spa, keine Inszenierung, kein „Programm“. Nur eine kleine Fass-Sauna, die still über den Bergen schwebt, und jene Wärme, die aus Einfachheit entsteht: eine urgemütliche, holzgetäfelte Stube mit Bauernofen, ein Kaminzimmer, ein paar lauschig-warme Zimmer und sehr viel ungekünstelte Gelassenheit. Während drinnen der Holzofen bollert, lockt draußen die Natur: über 80 Dreitausender und Bergseen, die in fast unverschämten Türkistönen glitzern. „Mehr von dem, was wirklich guttut“, lautet die Devise im Mountain House Ebner. Von Mai bis Oktober können sich an diesem Ort „am Rand der Welt“ ein bis acht Menschen niederlassen, die eine Pause vom Takt der Welt brauchen. www.ahrntal.com und www.mountainhouse-ebner.com

Hushpitality – Part 2: Leise Momente, die Räume öffnen
Hushpitality hat viele Formen. Im Vier-Sterne-Superior-Hotel Sensoria Dolomites, am Fuß der Seiser Alm, zeigt sie ihre moderne, bewusst gestaltete Seite. Gastgeberin Lea Oberhofer und ihr Ehemann Simon Leitner haben das elterliche Haus mit Gespür für Klarheit, Leichtigkeit und jenen feinen Details, die mehr sagen als große Gesten, weitergedacht. Bereits die Architektur des Adults-Only-Hotels setzt auf Reduktion. Filigrane Holzstrukturen, natürliche Materialien und klare Formen bestimmen den Bau. Eine reduzierte Farbwelt mit Akzenten in Indigoblau und fein geführtem Licht. Darüber hinaus tragen jede Unterkunft und jede Suite des 47-Zimmer-Hauses einen eigenen Duft. Er wurde eigens komponiert, denn Erinnerungen entstehen oft intuitiv, beim Betreten eines Raumes. Auch das Spa folgt diesem leisen Ansatz. Bergfichte, Naturgeräusche, sanfte Übergänge – nichts drängt sich auf, vieles wirkt nach. Und draußen wacht der Schlern, Südtirols Kraftberg, über das Tal. Sein Anblick erklärt, warum Hushpitality im Sensoria Dolomites weniger Abschalten bedeutet und mehr Ankommen: in der Landschaft, im Moment und bei sich selbst. Was Lea Oberhofer wichtig ist, zeigt sich auch in den Erlebnissen, die sie ihren Gästen ermöglicht. Besuche bei Südtiroler Künstlern wie Aron Demetz oder Peter Senoner geben Einblicke in Ateliers und schaffen Raum für Austausch. Im Sensoria Dolomites entsteht Luxus durch Verbindung mit der Umgebung, mit anderen und vor allem mit sich selbst. Es ist ein Ort, an dem die Welt leiser wird und man selbst deutlicher. www.sensoriadolomites.com
