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Unsere Lieblings-Genussbotschafter vom Sonnenplateau Ritten bei Bozen

Unsere Lieblings-Genussbotschafter vom Sonnenplateau Ritten bei Bozen

Menschen, Handwerk, Geschmack und Nachhaltigkeit

Pressemitteilung und Bilder zum Download.

Genuss entsteht dort, wo Menschen ihr Handwerk ernst nehmen, weiterdenken und verantwortungsvoll handeln. So wie auf dem Sonnenplateau Ritten. Hier hat Affineur Thomas Kohl den Apfelsaft veredelt und ihm die Bühne gegeben, die sonst großen Weinen gebührt. Junge Köche, wie Stephan Zippl vom Restaurant 1908 mit Grünem Stern, setzen in den Küchen der Region klare Akzente. Der Anspruch an Qualität und Herkunft wird selbst auf 2.050 Metern spürbar. Auf der Feltuner Hütte kuratiert Valentin Rabanser eine Weinkarte mit über 250 Positionen. Dazu kommen Formate wie gastronomische Nachtfahrten mit dem historischen „Rittner Bahnl“, bei denen aussichtsreiche Menüs die Fahrt begleiten. Grundlage für all den unbeschwerten Genuss ist ein bewusster Umgang mit Ressourcen – in zertifizierten Betrieben ebenso wie bei Aufenthalten, die dank freiem Gepäckservice auch ohne Auto gelingen.

Weitere Informationen: www.ritten.com

Mit Passion für die Frucht: Zwei Rittner Betriebe öffnen den Blick für Handwerk, Aromatik und zeigen, der Apfel kann mehr!

In Unterinn, auf knapp 1.000 Metern Seehöhe, wachsen Bergäpfel, die durch intensive Sonneneinstrahlung und kühle Nächte besonders aromatisch ausreifen. Thomas Kohl pflanzt Klassiker wie Jonagold und Golden Delicious, aber auch markantere Sorten wie Topaz oder Gravensteiner. Er versteht Apfelsaft nicht als Nebenprodukt, sondern als wertiges Erzeugnis mit eigenem Profil. Am elterlichen Hof experimentiert er mit sortenreinen Pressungen, vergleicht, verwirft und denkt weiter. Inspiriert von der Welt des Weins entstehen Säfte mit klarer Aromatik, Struktur und Tiefe. Höhepunkt dieser Entwicklung sind seine beiden Grand Crus aus Ananasrenette und Wintercalville – präsentiert in Magnumflaschen, serviert im Stielglas und abgestimmt auf ganze Menüs. Wie das schmeckt, lässt sich etwa im Restaurant 1908 in Oberbozen erleben, wo Kohl Bergapfelsäfte die Getränkekarte bereichern. „Ich wollte Säfte kreieren, die es so noch nicht gibt“, sagt Kohl. Und genau das ist ihm gelungen. Im Frühjahr 2026 neu hinzu kommt Karlo, benannt nach seinem Vater: ein fein perlender Aperitif aus Bergapfel, schwarzer Johannisbeere, Holunderblüte und Hopfen, der mit frischer Säure, dezenter Süße und aromatischer Tiefe überrascht und zeigt, wie spannend alkoholfrei sein kann.

Nur wenige Kilometer entfernt, in Lengstein, wird deutlich, wie viel Arbeit in der Frucht steckt. Am denkmalgeschützten Steidacherhof hat Daniel Rottensteiner seine Berufung gefunden. Er ist nicht nur passionierter Apfelbauer, sondern auch Apfelbotschafter und -sommelier. Gemeinsam mit seiner Frau Gloria führt er durch die Obstgärten, erzählt vom Anbau und von dem, was hinter den Kulissen geschieht. Wie saftig ist der Apfel? Wie knackig? Genau darum geht es bei den Verkostungen. Zuerst riechen – an der Schale, dann am Fruchtfleisch. Danach zählen Textur, Süße, Säure und das Zusammenspiel der Aromen. „Nach dem Verkosten sehen und schmecken unsere Gäste die Äpfel anders“, sagt Daniel.

Jung und regional verwurzelt: Spannend anders: Drei innovative Küchenchefs vom Ritten

Mit Grünem Michelin Stern und drei Hauben im Gault Millau gehört Stephan Zippl zu den spannendsten Köchen Südtirols. Im Restaurant 1908 im Parkhotel Holzner in Oberbozen kocht er radikal regional und dabei so präzise, dass seine Gerichte keine Zutat vermissen lassen. Ausnahmen macht er lediglich bei Kaffee, Zucker, Salz und Schokolade. Aufgewachsen in Lengstein kennt er die Wälder, Wiesen und Höfe seiner Heimat wie seine Westentasche. Genau hier findet er Nadelholzaromen, Kräuter und frische Produkte – der kürzeste Weg in die Küche ist für ihn der beste. Seine Handschrift folgt dabei dem klaren Prinzip: süß, sauer, pikant, knusprig. „Re:Vier“ nennt er dieses Zusammenspiel, das selbst einfachen Gerichten wie Zirbenbutter auf frischem Sauerteigbrot Spannung gibt.

Frische Impulse in die Kochszene des Sonnenplateaus bringt auch Jakob Eckl in seinem „Feinen Eck’l“ in Klobenstein. Nach Stationen bei Spitzenköchen wie Jan Hartwig, Andreas Caminada und Rasmus Kofoed verbindet er internationale Einflüsse mit dem, was auf dem Ritten wächst. Daraus entstehen Gerichte wie „Bachrauschen“ mit Lachsforelle und Kräutern, ein „Waldrand“-Risotto mit Bärlauch und Haselnuss oder Lamm aus der Region mit Couscous und Vadouvan. Sie greifen Heimat auf und übersetzen sie in eine moderne, klare Küche. Eckls Menüs stehen für Fine Dining mit jungem Schwung, erzählen Geschichten und bleiben im Kopf.

Und dann gibt es Orte wie das Restaurant Pirbamer in Unterinn. Küchenchef Werner Unterhofer bringt Erfahrungen aus Häusern wie dem Tantris in München oder dem Hangar-7 in Salzburg mit. Seine Küche ist präzise, bodenständig und überraschend zugleich. Mittags wählen Gäste aus einer wechselnden, regionalen Karte, abends stehen saisonale Gerichte im Fokus. Sein Bruder Hannes sorgt im Service und an der Bar für Leichtigkeit. Viele kommen immer wieder. Vielleicht, weil hier genau das spürbar wird, was gute Küche ausmacht: ehrliche Produkte, sorgfältige Verarbeitung und eine Atmosphäre echter Gastlichkeit.

Im Namen des Rebsaftes: Weine vom Sonnenplateau und ihre Macher

In Siffian, unterhalb von Klobenstein, entsteht Wein in enger Verbindung mit dem Ort. Am Rielingerhof arbeiten Matthias Messner und seine Familie biodynamisch, denken in Kreisläufen und begleiten den Weg der Trauben vom Rebstock bis in die Flasche. Alte Sorten wie der selten gewordene Blatterle oder charakterstarke Vernatsch-Weine wachsen hier auf historischen Böden. In dritter Generation bewirtschaftet die Familie den Hof und führt fort, was über Jahrzehnte gewachsen ist. Hier entsteht kein Zufallsprodukt. Zeit, Erfahrung und ein bewusster Umgang mit den vorhandenen Ressourcen greifen ineinander. Die Arbeit im Weinberg, die Entscheidungen im Keller und das Gespür für den richtigen Moment ergeben einen Wein mit Wiedererkennungswert – eigenständig und unverstellt.

„Nie stillstehen, immer weitergehen und Neues wagen“, lautet die Devise von Max Thurner vom Perlhof. Die Familie von Max arbeitet und lebt schon seit mehreren Generationen in den Weinbergen. Ihre Reben wachsen auf kargen Quarzporphyr-Böden und an steilen Südhängen oberhalb von Bozen, wo sich warme Luft aus dem Talkessel und kühle Strömungen aus dem Eisacktal treffen. Das starke Terroir, die handwerkliche Arbeit und den nachhaltigen Ansatz schmeckt man im Glas. Wie präzise, zeigt der Perleit Sauvignon Blanc, während die Cuvée Milo aus Merlot und Vernatsch eine eigenständige, überraschend vielschichtige Handschrift trägt.

Am Ansitz Dolomytos Sacker in Unterinn wird Philosophie zu Wein. Hier entstehen Tropfen, die Zeit bewusst zulassen: spontanvergoren, oxidativ ausgebaut, im Holz gereift und im Stollen zur Ruhe gebracht. Geprägt vom Visionär Prof. Dr. Rainer Zierock, führt Familie Marginter seit 2013 seinen biodynamisch-philosophischen Ansatz weiter und entwickelt ihn behutsam fort. Der Dolomytos Weißwein, der kraftvolle Athos und der markante Skythos bringen diese Haltung ins Glas – charakterstark, präzise und mit bemerkenswerter Tiefe.

Ein paar Höhenmeter weiter oben verschiebt sich der Blick. Auf der Feltuner Hütte, auf rund 2.050 Metern direkt unterhalb des Rittner Horns, führt Valentin Rabanser den Familienbetrieb in dritter Generation. In der von Falstaff als „Gourmethütte des Jahres“ ausgezeichneten Einkehr entstehen Südtiroler Klassiker wie Latschenbandnudeln mit Rittner Hirschragout, Gulasch vom Almrind oder Lamm aus lokaler Zucht. Auch Speck und Kaminwurzen stammen vielfach aus eigener Produktion oder von Bauern aus der Nähe. Einen zweiten Schwerpunkt setzt Rabanser beim Wein. Über 250 Positionen umfasst seine Karte. Sie reichen von regionalen Tropfen bis zu internationalen Entdeckungen. Er kennt seine Weine, empfiehlt treffsicher und für Interessierte organisiert der ausgebildete Sommelier Verkostungen und Kurse, in denen er Einblick in Herkunft, Stil und Unterschiede im Glas gibt. Seine Begeisterung für edle Tropfen und gutes Essen zeigt sich auch bei besonderen Formaten wie „Magdalener on the Rocks“: Am 29. Juni 2026 präsentieren junge Winzer:innen aus dem gleichnamigen Anbaugebiet ihre Weine, begleitet von passenden Gerichten aus der Hütte.

Genuss in Bewegung: Kulinarische Nachtfahrten und Weinwandern

Geschmackserlebnisse am Sonnenplateau Ritten gehen ihre eigenen Wege. Im Sommer werden die historischen Waggons der roten Schmalspurbahn „Rittner Bahnl“ zur Bühne für die gastronomischen Nachtfahrten. Begleitet von passenden Weinen, Bergapfelsäften und Musik verwandeln sich die Haltestellen entlang der Strecke in Stationen für ein mehrgängiges Menü. Aperitif, Vorspeise, Hauptgang und Dessert verteilen sich entlang der Route über Maria Himmelfahrt, Oberbozen, Lichtenstern und Klobenstein, jeder Halt setzt einen eigenen Akzent. Gegen Mitternacht kehrt das „rollende Menü“ nach Oberbozen zurück. Vier Rittner Gastgeber – das Parkhotel Holzner, das Gloriette Guesthouse, das Hotel Lichtenstern und das Apipura Hotel Rinner – gestalten den traditionsreichen Abend gemeinsam. Die Fahrten starten jeweils mittwochs am 10. und 17. Juni sowie am 1. und 8. Juli 2026 um 19:00 Uhr in Oberbozen.

Im Herbst verlagert sich das Geschehen in die Weinberge. Beim Wandern und Verkosten entlang des Weinwanderwegs „Rebe“ am 24. Oktober 2026 geht es zu Fuß von Signat hinunter nach Rentsch bei Bozen. Die rund 3,5 Kilometer lange Strecke überwindet etwa 500 Höhenmeter und führt durch sanfte Hänge, vorbei an Reben und Aussichtspunkten mit Blick auf die Landeshauptstadt Südtirols. Zwischen 11:00 und 16:00 Uhr schenken Winzer an mehreren Stationen ihre Weine aus und geben Einblick in Sorten, Jahrgänge und ihre Arbeit. Der Ausklang findet im Ansitz Waldgries statt – mit kleinen Gerichten, gerösteten Kastanien und Musik.

Bewusst zum Genuss: Wenn Nachhaltigkeit schon bei der Anreise beginnt

Der Ritten, ausgezeichnet als Klimagemeinde in Silber und Träger des Europäischen Energiepreises, setzt den Umweltgedanken konsequent um. Im April 2023 erhielt die Region die GSTC-Zertifizierung, das höchste internationale Nachhaltigkeitssiegel im Tourismus, Anfang 2024 folgte das Nachhaltigkeitslabel Südtirol. Dahinter steht ein gemeinsames Streben von Landwirtschaft, Gastgebern und Tourismus. Häuser wie Parkhotel Holzner, Hotel Lichtenstern, Hotel Weihrerhof, Gloriette Guesthouse, Hotel Lichtenstern, Schartneralm – Camping & Lodges, oder die Adler Lodge Ritten arbeiten nach klaren Standards, weitere Unterkünfte befinden sich auf dem Weg dorthin. Gleichzeitig legt die Landwirtschaft die Basis für diese Qualität: Betriebe wie der Rielingerhof oder der Weidacherhof wirtschaften in geschlossenen Kreisläufen und liefern Produkte, die Herkunft und Sorgfalt widerspiegeln.<o:p></o:p>

Auch die Anreise fügt sich in dieses Konzept. Wer mit dem Zug aus Deutschland, Österreich oder Italien kommt, erreicht Bozen bequem und gelangt von dort per Seilbahn oder Bus auf das Hochplateau. Vor Ort ermöglicht der Südtirol Guest Pass „RittenCard“ die kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in ganz Südtirol – von Regionalzügen über Busse bis hin zu Seilbahnen und der historischen Rittner Bahn. Für zusätzlichen Komfort sorgt ein neuer Gepäckservice: In teilnehmenden Unterkünften wird der Koffertransport in Kooperation mit dem Kurierdienst GO! von Tür zu Tür organisiert. Der Service wird bis Ende Oktober 2026 angeboten und ist bei einem Mindestaufenthalt von sieben Nächten sowie frühzeitiger Reservierung inkludiert.

Weitere Auskünfte

Ramona Herget
Mobil +49 (0) 157 543 690 34
herget@girasole-pr.de

Martina Frühe
Mobil +49 (0) 172 83 622 83
fruehe@girasole-pr.de