Pressemitteilung und Bilder zum Download
Der Tannerhof Naturhotel & Gesundheitsresort in Bayrischzell steht für einen ganz eigenen Blick auf Gesundheit, Natur und Erholung. Ab sofort dürfen wir das besondere Haus in den Bayerischen Alpen auch in unserer Girasole-Familie begrüßen und die Pressearbeit übernehmen.
Facts & Figures:
- 60 Zimmer, verteilt auf die Haupthäuser „Alte Tann“ und „Neue Tann“ sowie in weiteren am Hang angeordneten Gebäude
- Arztpraxis mit drei behandelnden Ärztinnen
- Badehaus mit Anlagen für Kneippgüsse
- Heilfasten nach Buchinger
- Low-Carb Kulinarik „Schlanke Tanne“
- ¾ Pension „Dreivierteltakt“
- Slowfood-Restaurant „Pool“ mit regionalem 5-Gang-Genießer-Menu auch für Nicht-Hotelgäste
- Körperbehandlungen
- medizinische Massagen, Rolfing, Craniosakral- und Aromatherapie
- Saunahaus von 1936
- Indoorpool
- Badeharpfe mit 25 m-Naturpool, Panoramasauna, zwei Fitnessräume
- Kunst- und Kulturprogramm
- wechselnde Retreat-Angebote, wie Immun Booster oder Longevity-Retreat unter ärztlicher Anleitung

Naturheilkunde, außergewöhnliche Architektur und bewusste Reduktion – seit über 120 Jahren
Burgi von Mengershausen, im Duo mit Sohn Jonas heutige Gastgeberin des Tannerhofs und Ärztin in 4. Generation, scheut sich bei der Beschreibung ihres Familienerbes vor Schubladendenken. „So etwas wie den Tannerhof gibt es nicht noch einmal“, erklärt sie mit Verve und mit Blick auf die vielen Aspekte, die beim Aufenthalt in ihrem „Versteck in den Bergen“ den Unterschied machen. Weder Hotel noch Gesundheitsresort beschreiben den Rückzugsort hinlänglich, und so kommt es auf eine genaue Betrachtung an, um den Tannerhof gänzlich zu begreifen. 60 Zimmer verteilt auf mehrere Gebäude, uralte wie ganz junge, eine integrierte Arztpraxis für Faster und Gesundheitsbewusste, Kneippräume, historisches Saunahaus von 1936 und moderne Badeharpfe mit 25-m-Außenbecken von 2025, Slowfood-Restaurant „Pool“ – so lautet die nicht auf Vollständigkeit pochende Aufzählung von Tannerhof-Fakten. Was verwirrend klingt, ergibt doch mit Blick auf die Historie einen tiefen Sinn.
An den Hang und in der Familie gewachsen
Der Lungenarzt Christian von Mengershausen gründete den Tannerhof in Bayrischzell 1905 als Kurheim für Naturheilverfahren – in einer Zeit, zu der frische Bergluft, Bewegung und Einfachheit als Heilmittel verstanden wurden. Seit seiner Gründung folgt der Tannerhof einem Gedanken, der heute aktueller wirkt denn je: „Mensch, werde wesentlich.“ Der Satz des Mystikers Angelus Silesius ist das architektonische und inhaltliche Fundament des Ortes, der aus der Überzeugung der Lebensreformbewegung und ihres Leitmotivs „Zurück zur Natur“ entstanden ist. Als das Ärztepaar Burgi von Mengershausen und Roger Brandes 2004 die Leitung des Hauses übernahm, stand der Tannerhof vor einer grundlegenden Frage: Wie lässt sich ein historisches Sanatorium mit lebensphilosophischer Grundidee in die Gegenwart führen, ohne seine Seele zu verlieren? Die Antwort bestand nicht in einer Modernisierung um ihrer selbst willen, sondern in einer sensiblen Neuerfindung, die den ursprünglichen Gedanken des Ortes wieder freilegte. Eher wie ein Dorf denn wie ein Gebäudekomplex wirkt die verstreute Architektur des Tannerhofs. Gewachsen aus dem Ensemble der als Sanatorium konzipierten Anlage bestehen die Gebäude „Alte Tann“ und „Neue Tann“ der Gründungszeit, die 1936 errichtete Saunahütte und die urigen Lufthütten im Gelände weiter fort. Sie wurden behutsam durch Burgi von Mengershausen und Roger Brandes 2011 renoviert, um weitere Zimmer ergänzt und um die sogenannten Hüttentürme oberhalb der Hauptgebäude erweitert. „Mit Liebe gebaut“ lautet die Devise, unter der die Erneuerungen realisiert wurden. Die Umbauten zeugen von einem bewussten Verzicht auf Inszenierung; die prämierte Architektur von Florian Nagler begreift sich als Mittel der Entschleunigung und steht immer in Beziehung zu der sie umgebenden Natur.

Wo – selbst unbequeme – Reize den Reiz ausmachen
Typische Merkmale eines luxuriösen Resorts sucht man im Tannerhof vergeblich, und das mit Absicht. Überfluss und Erlebnisarchitektur? Fehlanzeige. Stattdessen übernehmen Reduktion und die Besinnung auf Bewährtes und Vorhandenes die stilistische Führung. In den Zimmern arbeiten alte Dielen und massives Holz, erinnern Herzerltüren an den alpenländisch-bäuerlichen Ursprung, schmücken frische, liebevoll arrangierte Gartenblumen in handgemachten Keramikkrügen, reinweißes Bettleinen, Flickenteppiche und Quilts, besänftigt der Ausblick in die Natur, der mit herrlicher Fernsicht den Fernseher ersetzt. Der Tannerhof versteht sich bewusst als Gegenentwurf zu konvenient konsumierbarer Hotellerie. Die neue Badeharpfe ist dafür bestes Beispiel: Ihre Passagen, die Räume und Bereiche verbinden, stecken voller Reize und verlaufen nicht ohne Reibung. So spürt der Gast Jahreszeiten, Kälte und Wärme, Luftzüge an der Haut. Steinige Wege gehören im wörtlichen wie im übertragenen Sinne zur Geisteshaltung des Hauses, denn sie erweitern Körpergefühl und Horizont gleichermaßen. Eiskalte Güsse, der Verzicht auf Kohlenhydrate oder gar feste Nahrung, auf Genussmittel und Medienkonsum sind genauso Bausteine des Tannerhof-Aufenthalts wie wohltuende Behandlungen, auf Bio-Produkte und Saisonalität fußende köstliche Kulinarik und Arzttermine, bei denen fachlich untersucht und intensiv zugehört wird.

Wohltaten für Körper, Geist und ein langes Leben
Gesundheit ist keine zusätzliche Dienstleistung und Wellness kein Lifestyle-Produkt, sie bilden den Ursprung des Tannerhofs. Seit den 1930er-Jahren gehört das Heilfasten nach Otto Buchinger untrennbar zum Haus. Das Fasten versteht sich als therapeutischer Prozess, der Regeneration und innere Einkehr miteinander verbindet. Aufnahmeuntersuchungen, ärztliche Betreuung und individuelle Therapiepläne gehören selbstverständlich dazu und verdeutlichen, dass Gesundheit hier auf medizinischer Kompetenz basiert. Ergänzt wird das Fasten durch Naturheilverfahren, Aktivprogramme und Anwendungen. Das Spektrum reicht dabei von entspannenden Wellness- und Aromamassagen über klassische medizinische Massagen und Faszienbehandlungen bis hin zu spezialisierten Therapien wie Rolfing, Craniosakraltherapie oder Atemtherapie nach Herta Richter. Die Gäste entscheiden immer frei: „Ich muss nichts, ich will es“ gilt als Leitgedanke. Auch das heute in aller Munde klingende „Longevity“ ist im Tannerhof kein Novum. „Was heute Longevity heißt, machen wir seit Generationen“, so Burgi von Mengershausen. Am Tannerhof bedeutet das weder Bio-Hacking noch dem Alter davonzulaufen. Es bedeutet, ihm gut vorbereitet zu begegnen. Nicht maximale Lebensjahre sind das Ziel, sondern möglichst viele gute Jahre – darauf zahlt ein spezielles Retreat mit Komponenten wie ärztlicher Anamnese, Ozon-Eigenbluttherapie, Vitamin- und Mineralstoff-Infusionen und Höhentraining – IHHT ein.
Jeden Aufenthalt bereichern Kunst und Kultur, beide fest verankert im Tannerhof. Mit der 1945 geborenen Nele von Mengershausen lebt eine Künstlerin und Kunsttherapeutin vor Ort, sie öffnet ihr Atelier für Kurse und Sitzungen. Ganz nach dem Motto „Kunst soll gefallen und darf zum Schmunzeln anregen“ finden sich von der Familie von Mengershausen persönlich kuratierte und überall im Haus frei zur Schau gestellte Werke, außerdem gibt es jährlich in der Galerie des Badehauses zwei wechselnde Ausstellungen sowie besondere Hofkultur-Veranstaltungen mit Musik und Literatur.
Der Tannerhof will gefallen, aber sicher nicht jedem und jeder. Er spricht alle Generationen an, umsorgt besonders auch Alleinreisende und ist Refugium für Gäste, die bereit sind, ihre Auszeit mit intelligentem Anspruch auszufüllen. Das Haus lädt ein, sich selbst durch Grenzgänge herauszufordern, die Natur zu lieben und es als Wert zu schätzen, wie den Gästen selbst, den Mitarbeitenden und der Umwelt Wertschätzung entgegengebracht wird. Wieder zu Hause bleiben Denkanstöße, Veränderungsansätze und das gute Gefühl, sich selbst etwas näher gekommen zu sein.
Weitere Informationen zum Hotel unter www.natur-hotel-tannerhof.de

