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Matteo Thun gestaltet Erweiterung des Südtiroler Hotels Bella Vista - Trafoi

Matteo Thun gestaltet Erweiterung des Südtiroler Hotels Bella Vista - Trafoi

„Architektur, die die Natur umarmt“

Pressemitteilung und Bilder zum Download.

Wenn ein renommierter Architekt für einen langjährigen Freund plant, entsteht oft mehr als ein Bauprojekt. Mit der Erweiterung des traditionsreichen Hotels Bella Vista in Trafoi hat Matteo Thun für den ehemaligen Ski-Olympiasieger und mehrfachen Weltmeister Gustav Thöni einen Ort geschaffen, der Architektur, Natur und persönliche Geschichte auf eindrucksvolle Weise verbindet.

„Hier hat man das Gefühl, die Natur zu umarmen und dass die Natur Dich umarmt. Die Architektur hat einfach die Aufgabe, diese Begegnung zwischen Mensch und Natur zu ermöglichen“ beschreibt Matteo Thun seine Idee.

Im Mai 2026 wurde der neue Anbau des Hotels im Herzen des Nationalparks Stilfser Joch feierlich eröffnet. Gemeinsam mit der Architektin Christina Biasi-von Berg vom Studio Biquadra, verantwortlich für die Innenarchitektur, sowie dem Ingenieur Wolfgang Oberdörfer entstand ein Projekt, das den Charakter des historischen Hauses aus dem Jahr 1875 bewahrt und zugleich neue Maßstäbe für alpinen Tourismus setzt.

Die Erweiterung umfasst 24 neue Natura-Suiten mit spektakulärem Blick auf den Ortler und die Engadiner Dolomiten, eine 250 m² große Lounge-Bar, die der Sportgeschichte von Gustav Thöni und der „Valanga Azzurra“ gewidmet ist, einen neuen Wellnessbereich mit 550 m² Innenfläche und über 5.000 m² Außenfläche, sechs Saunen, einen Infinity-Pool mit Blick auf die Trafoi-Schlucht, einen Ruhebereich „Fire & Ice“ sowie Panorama-Whirlpools. Abgerundet wird das Projekt durch ein 400 m² großes Family Spa, zwei Kinderbecken und die Speedrutsche.

 

Der Genius Loci als Planungsgrundsatz

Das Projekt basiert auf dem Prinzip des Genius loci und dem Bestreben, eine tiefe Verbindung zum Umfeld des Nationalparks Stilfser Joch herzustellen. Die Inspiration stammt vom „Nest“, dem universellen Archetyp des Rückzugsortes; daraus entsteht eine Architektur, die sich der Landschaft nicht aufdrängen will, sondern ein integraler Bestandteil derselben werden möchte. Die neuen Baukörper entfalten sich wie ein leichter Organismus, geprägt von großzügigen Glasflächen, die die Grenze zwischen Innen und Außen auflösen. Die 24 neuen Suiten, die Lounge-Bar, das Spa und die Gemeinschaftsbereiche sind als echte Aussichtspunkte mit privilegiertem Blick auf die Berge konzipiert.

Lokale Materialien und Handwerker

Im Einklang mit der Gestaltungsphilosophie von Matteo Thun wurden bei diesem Projekt vorrangig lokale und natürliche Materialien verwendet: Zirbelkiefer, Tanne und Eiche aus dem Alpenraum, lokaler Stein, vom Wasser des Trafoi-Baches geformte Elemente, sowie Stoffe, die von der Tradition des Vinschgaus inspiriert sind. Eine zentrale Rolle spielten die lokalen Handwerker, die in alle Phasen der Umsetzung eingebunden waren. Matteo Thun wandte sich an die Handwerker und sagte: „Ihr habt ein Meisterwerk geschaffen – Architektur entsteht aus einer Idee und einer Skizze, aber ohne die Handwerker bleibt ein Plan nur ein Plan.“

 

Architektur und Natur verschmelzen

In Anlehnung an das architektonische Konzept interpretiert das von der Architektin Christina Biasi-von Berg für das Studio Biquadra entwickelte Innenarchitekturprojekt die Räume als Erweiterung der umgebenden Landschaft. In den Wellnessbereichen dominieren Naturstein, helle Farbtöne und moosgrüne Akzente, die bewusst gewählt wurden, um den Blick auf die Berglandschaft freizugeben. In den Gemeinschaftsbereichen hingegen verflechtet sich die Erzählung mit der Geschichte von Gustav Thöni und der legendären „Valanga Azzurra“: Die Lounge-Bar „Home of Gold“ nutzt Blau-, Weiß- und Rottöne, die an das Weiß des Schnees und die blauen und roten Tore der Skirennen erinnern; die Fotografien aus den 1970er Jahren bilden den historischen Kontext, der von einer der ikonischsten Seiten des italienischen Skisports erzählt.

Das Projekt von Matteo Thun für das Hotel Bella Vista – Trafoi zeigt, wie Architektur, Landschaft und handwerkliche Tradition in ausgewogenem Dialog miteinander stehen und einen Ort schaffen, der die Gegenwart interpretiert, ohne die Verbindung zu seinen Wurzeln zu verlieren. „Mein Anliegen war die Harmonie zwischen Architektur und Natur, die hier beim Hotel Bella Vista auf wunderbare Weise verschmelzen. Der wahre Luxus der Zukunft ist die Stille und die Natur: Das Geniale an diesem Ort ist die Natur und die Stille, die die Architektur umgibt; diese Verbindung schafft einen diskreten, nicht zur Schau gestellten, natürlichen Luxus“, schließt Thun.

www.bella-vista.it

Weitere Auskünfte

Stefanie Stadler
Tel + 49 (0) 176 54 432 761
stadler@girasole-pr.de

 

Laura Nöß
Mobil +49 (0) 163 081 63 54
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